BELLART GALERIE


Ausstellung: "Botschaften und Therapien"
Künstler: Robert Bielik
Vernissage: 27. Oktober 2018 um 17:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 27. Oktober 2018 bis 17. Jänner 2019
Ort: Bellart Galerie
Adresse: Fasangasse 42, 1030 Wien

Auf den ersten Blick erscheinen die Bilder des slowakischen Künstlers Robert Bielik (* 1963) als suizidale Horrorvisionen. Dabei sind sie Regulationsmaßnahmen seines Lebens. Auch wenn es paradox klingen mag, das Leben mit der Darstellung eines düsteren Tods zu vergleichen, ist es für Bielik eine therapeutische Notwendigkeit. Er "muss" es so darstellen, allerdings nicht als medizinischer Ausdruck eines gestörten Patienten, sondern als Beichte, die kaum anders darstellbar ist. Der Zerfall, das Verderben und das irritierend Passive entsprechen der aktuellen gesellschaftlichen Lage, in der wir als "lebende Leichen" von einer krankhaften Gier nach Konsum besessen sind. Bieliks Botschaften sind keine moralisierenden Apelle zur Wende. Er befasst sich allein mit der Aussichtslosigkeit, die er am eigenen Körper spürt. Was er zeigt, ist das abstoßende Elend einer traumatisierenden Existenz. Einen Ausweg gibt es aber wohl: alle jene Bilder, die sich mit der Natur und der Metaphorik des Ausgleichs befassen, in denen Schafe und Wölfe eine spirituelle Symbolfunktion übernehmen, vor denen aber auch jeder Betrachter die Fragilität solcher Harmonie bedenken kann.


Ausstellung: "Designer der Abstraktion"
Künstler: Miroslav Cipár
Vernissage: 7. Juli 2018 um 17:00 Uhr
Finissage: 13. Oktober 2018 um 17:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 7. Juli bis 13. Oktober 2018
Ort: Bellart Galerie
Adresse: Fasangasse 42, 1030 Wien

Miroslav Cipár (*1935) ist ein Großer der Slowakei: Zeichner, Illustrator, Graphic Designer, Schöpfer vieler bekannter Logos und leidenschaftlicher Maler. Als solcher gilt er als wichtigster Vertreter der abstrakten Kunst in der Slowakei. Mit seinem unverwechselbaren Stil, in dem er seit den 1960er-Jahren malt, transformiert er die kaligraphische Eleganz einer handsicheren Linie in ein abstraktes System, das dabei stets die Ästhetik eines filigran geschriebenen Textes bewahrt. Durch eine feine Linienführung erzeugt Cipár in seinen Werken dynamische Effekte. Betont durch eine korrespondierende Chromatik, vermitteln sie dem Betrachter eine Euphorie der Bewegung. Cipár nutzt die Kraft der Linie, des Strichs sowie des einfachen graphischen Zeichens und legt damit eine Spur zur Person ihres Schöpfers. Sie bezeugen ihre eigene „Lebenskraft“ ebenso wie die unerschöpfliche Energie der Kreativität. Auch in seiner Malerei kommen die Prägnanz eines Graphikers und die kommunikativen Fähigkeiten eines Designers von einprägsamen Logos, etwa für die Slowakische Nationalgalerie, zum Ausdruck. Für ihn selbst ist die Malerei eine Möglichkeit zur Entfesselung der komprimierten Form und des chiffrierten Inhaltes eines Logos in die Breite des Bildformats und die vielschichtige Tiefe der materiellen Textur eines Bildes. Zu seinen Ehren bereitet die Bellart Galerie eine umfassende Ausstellung vor. Sie bietet die Möglichkeit, sich auch in Wien mit dem Werk des „Designers der slowakischen abstrakten Kunst“ bekannt zu machen.


Ausstellung: "Night Cruise"
Künstler: Marek Ormandík
Vernissage: 3. Mai 2018 um 18:30 Uhr
Finissage: 30. Juni 2018 um 17:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 3. Mai bis 30. Juni 2018
Ort: Bellart Galerie
Adresse: Fasangasse 42, 1030 Wien

Die Kreuzfahrt durch die Nacht, „Night Cruise“, ist in der Umsetzung von Marek Ormandík (*1968) eine beunruhigende und äußerst kritische Entdeckungsreise zu menschlichen Vorurteilen, Ängsten und Abneigungen gegenüber Fremdem, Unverständlichem, Nichteuropäischem – also allem auch nurirgendwie Anderem, das nicht unserem pharisäischen Wohlbefinden entspricht. Ormandík ist der bedeutendste Vertreter einer neoexpressiven Malerei in der Slowakei. Ganz impulsiv spricht er in „Night Cruise“ über sich selbst und seine eigene Position in der Flüchtlingssituation in Europa. Seine Bilder sind weder moralisierende Sicht noch populistische Hetzerei, sondern eine tiefsinnige Auseinandersetzung mit dem Phänomen des Leidens der flüchtenden Menschen. Seine Kunst ist eine bewusste Einfühlung in den durch Flucht geschwächten menschlichen Körper. Zwei Themen dominieren diesen Zyklus: die auf Booten flüchtenden Menschen und die Personifizierung des schwimmenden Flüchtlings als Christus (der in der christlichen Tradition als Retter gilt). Die Sujets sind in einer die klassische Ikonographie anzweifelnden Kompositiondargestellt. Er zeigt sich in seinem inhaltlich intimen und formal intensiven Werk selbst mit seiner Familie in einem Gummiboot irgendwo in der Dunkelheit des nächtlichen Mittelmeeres. Das Bild eines Mannes, der mit mehreren anderen in einem Schwimmreifen im Wasser steckt und uns die Hände entgegenreckt, um auf sich aufmerksam zu machen, wirft die Frage auf, ob wir in ihm einen zu rettenden Christus oder eine ungewisse Bedrohung erkennen?


Veranstalltung: "INFRAGESTELLUNG DER PHYSIK"
"METAPHYSIK DER TOPOLOGIE "
Künstler: Ivan Illovsky und Christian Zillner
Vernissage: 3.3. 2018 um 17:30 Uhr und 18:30 Uhr
Finissage: 14.4. 2018 um 17:30 Uhr und 18:30 Uhr
Ausstellungsdauer: von 3.3. bis 14.4.2018
Ort: Bellart Galerie
Adresse: Fasangasse 42, 1030 Wien

Mit Illovský und Zillner präsentiert die Bellart Galerie zwei durchaus faszinierende Kunstpositionen. Der slowakische Künstler Ivan Illovský greift mit seinen Glasobjekten die Spannungen zwischen den Materialien Glas und Metall mit wissenschaftlicher Invention auf. Der Österreicher Christian Zillner operiert auf einer ganz anderen Ebene ebenfalls mit Spannungsfeldern. So wie es Illovský gelingt, die fatale Diskrepanz zwischen der Ausdehnung des Metalls und der fragilen Zerbrechlichkeit von Glas in eine beeindruckende Balance umzugestalten, so schafft es Zillner mit seinen Bildern biblischer Orte, sehr komplexe philosophische Fragen der Ontologie, des Mythologischen und der Faktizität des Fiktiven zu stellen. Zwei solitäre Positionen finden so in ihrem individuellen Umgang mit der Rationalität und der Empirie einen Schnittpunkt, der in der künstlerischen Vielfalt der Postmoderne Seinesgleichen sucht.


Veranstalltung: "Narrative Grenzen des Konstruktiven"
Künstler: Ján Vasilko
Vernissage: 17.1.2018 um 18:30 Uhr
Finissage: 28.2.2018 um 18:30 Uhr
Ausstellungsdauer: von 17.1. bis 28.2.2018
Ort: Bellart Galerie
Adresse: Fasangasse 42, 1030 Wien

Das Werk dieses jungen Künstlers erschütterte die slowakische Kunstszene nach der Jahrtausendwende in einem kaum dagewesenen Ausmaß. Eine besondere Bestätigung der Qualität der Kunstproduktion auch außerhalb des hauptstädtischen Kulturzentralismus von Bratislava gelang ihm bereits in seinem Abschlussjahr der Kunstfakultät an der Technischen Universität in Košice 2005. In demselben Jahr gewann Ján Vasilko den wichtigsten Künstlerpreis in der Slowakei (Cena O. Èepána) und das trotz des auf Konzeptkunst stark fokussierten Formates. Diese Tatsache beweist vorerst zwei Thesen, und zwar erstens, dass wir es hier mit einem Ausnahmekünstler zu tun haben und zweitens, dass seine industriell-konstruktivistische Stilistik im Medium eines Bildes viel mehr als nur ein wirksames Phänomen der geometrisch-abstrakten Ästhetik verbirgt. Es ist eine einmalige Gelegenheit sich in der Bellart Galerie mit diesem außergewöhnlichen malerischen Werk auseinanderzusetzen. Mit dieser Ausstellung führen wir unsere Vision, nur qualitativ hochwertiges aus der zeitgenössischen Kunst zu präsentieren, sehr konsequent fort.


Veranstalltung: "Un-sachliche Konkretheiten – Gemälde und Plastiken"
Kunstler: Igor Faško
Ausstellungsdauer: von 23. November bis 31. Dezember 2017
Vernissage: 23. November 2017 um 18:30 Uhr
Ort: Bellart Galerie
Adresse: Fasangasse 42, 1030 Wien

Igor Faško *1967 ist ein in Deutschland (Treuenbrietzen) geborener slowakischer Künstler, der in seinen Bildern und Objekten eine eigenständige postmoderne Richtung der konstruktiven Stilistik vertritt. Als Absolvent der Architektur an der Technischen Universität in Bratislava und neben der Tätigkeit als Architekt in Deutschland, aber auch in Wien, sowohl auch in Künstlerateliers, entschloss er sich hauptsächlich der bildenden Kunst zu widmen. Sein in mehreren privaten und staatlichen Sammlungen vertretenes Werk, besticht durch eine formprägnante und polychromatische Ausdrucksweise. Attribute seiner inneren Welt wie die Vorliebe für alternative Musikgenre der 70er Jahre, Poesie und Kunstphilosophie, transformiert er in eine Kodesprache, die durch stets präsente räumliche Strukturiertheit, chromatische Akkordbildung und stark abstrahierende Sachlichkeit identifizierbar ist. Diese reduzierte Gegenständlichkeit kommt in geometrischen Gebilden zum Vorschein, die aus Architektureinheiten wie Dorfhäusern oder aus zoomorfen Abkürzungen, eine Chiffre der un-konkreten Sachlichkeit ahnen lässt. Diese ästhetisch äußerst wirksamen Werke, ziehen den Betrachter in eine multidimensionale Welt ein, in der aus vielen Blickwinkeln gleichzeitig die Ganzheit der individuellen Realitätswahrnehmung entsteht.


Veranstalltung: "Das schwarze Gold"
Kunstler: Ján Hrèka
Vernissage: 5. Oktober 2017 um 18:30 Uhr
Finissage mit Konzert: 11. November 2017 um 18:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 1. Oktober bis 15. November 2017
Ort: Bellart Galerie
Adresse: Fasangasse 42, 1030 Wien

Ján Hrèka repräsentiert die jüngste Generation der Absolventen der Malerei im IV. Atelier, unter der Leitung von Prof. Ivan Csudai, an der Hochschule für bildende Künste in Bratislava. Sein Werk unterscheidet sich von dem seiner Ateliergenossen durch den stilistischen Bruch mit der typischen Csudai Schule, die viele Vertreter in der zeitgenössischen slowakischen Malerei hat (z.B. Erik Sille, David Baffi, Katarina Janeckova, Peter Cvik…). Ins Bewusstsein breiterer Öffentlichkeit rückte er mit einer Serie von Bildern die großformatig und monochrom das Thema der Vergänglichkeit anhand von Ruinen der historischen Architektur behandelte. Diese großzügigen Darstellungen formte er fast skulpturartig aus dick aufgetragenen Schichten Acrylfarbe. Ján Hrèka ist zugleich Mitglied mehrerer Musikbands und daher kommt auch seine Inspiration in der Rock- und Punksubkultur. Seine gegenständliche Malerei orientiert sich an symbolische Darstellungen eigener privaten Einflüsse ob es sein Freundesumkreis, Musik oder Hobbys sind.


Veranstalltung: "Erhabene Natur – Erbärmlicher Mensch"
Künstler: Jozef Srna
Ausstellungsdauer: 1. Juli - 31. August 2017
Ort: Bellart Galerie
Adresse: Fasangasse 42, 1030 Wien

Jozef Srna (*04.03.1979) ist ein slowakischer Künstler der die Generation der neu entdeckten Malerei der Jahrtausendwende vertritt. Mit einem unverfälschten Umgang mit Format und Figur übermittelt er in monumentalen Werken obskure Szenen der moralischen Herabgelassenheit des Menschlichen. Im Kontrast zu dieser narrativen Ebene seiner Kunst, in der er uns mit Geschichten der obszönen Feierlichkeiten und mit kritischen Berichten über die soziokulturelle Lage der Gesellschaft konfrontiert, widmet er sich der romantisch wirkenden Landschaftsmalerei. Beide Positionen seiner Kunst wollen wir Ihnen gerne in der Bellart Galerie präsentieren.

In den neu eröffneten Räumlichkeiten unserer Galerie werden sowohl die figurativen Bilder als auch Werke der romantisch wirkenden Landschaften zur Schau gestellt. Es handelt sich dabei sowohl um barocke Kompositionen mit postmoderner Semantik als auch um energiegeladene Darstellungen von Seeufern, Windzirkeln und Sonnengluten in einer modernen Paraphrase von Claude Lorraine und William Turner. Der in vielen staatlichen und privaten Sammlungen vertretene Künstler Jozef Srna, wird in Wien in diesem Umfang zum ersten Mal präsentiert.

Die Ausstellung "Erhabene Natur – Erbärmlicher Mensch" ist eine Ideale Eröffnungsausstellung der neu konzipierten Bellart Galerie. Lassen sie sich vom Charme der farbintensiven Natur verzaubern und von den Szenen der herabgelassenen Menschheit provozieren. Dieser Kontrast wirkt und ist sehr empfehlenswert!


Veranstalltung: "Glas Horizonte Wien 2017"
Künstler: Ilja Bílek, Luba Bakièová and Kristína Kubalová
Ausstellungsdauer: 16. Mai - 29. Juni 2017
Vernissage: 18. Mai 2017 um 18:30 Uhr
Finissage: 28. Juni 2017 um 18:30 Uhr
Ort: Bellart Galerie
Adresse: Fasangasse 42, 1030 Wien

Bellart Galerie lädt zur Ausstellung “Glas Horizonte Wien 2017“ von Ilja Bílek, Luba Bakièová und Kristína Kubalová. Die Kunstwerke von den drei Glaskünstler wurden Ihnen präsentiert in der Bellart Galerie und diese Ausstellung wird in der Zusammenarbeit mit dem Tschechischen Zentrum und Slowakischen Institut in Wien, sowie mit dem Österreichisch-slowakischen Kulturverein stattfinden.


Veranstalltung: "ART & ANTIQUE Hofburg 2015"
Ausstellungsdauer: 6. - 15. November 2015
Ort: Hofburg in Wien

Wir sind erfreut unsere Teilnahme (Beteiligung) an der ART & ANTIQUE Hofburg 2015 bekannt zu geben. Es wird vom 6. - 15. November in der Hofburg in Wien stattfinden. Bitte folgen Sie unseren updates auf unserer Homepage und auf unserem Facebook Profil um die Ausstellung der Künstler auf der Messe zu bestätigen.

Wir freuen uns, Sie bei der ART & ANTIQUE Hofburg 2015 zu treffen!


Veranstalltung: "Vitrofestival Romont 2015 - Die Schweizer Biennale der Glaskunst"
Künstler: Name
Ausstellungsdauer: 18. - 19. April 2015
Ort: Vitromusee and Château Romont, Schweiz
Adresse: Au Château, Case postale 150, Romont 1680, Schweiz
Program: Link

Bellart Galerie möchte Sie einladen um Die Schweizer Beinnale des Glaskunst zu besuchen, wo wir Ihnen die Kunstwerke von Ilja Bílek, Luba Bakičová und Kristina Kubalova präsentieren dürfen.




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